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Zu den Besonderheiten der Lebenssituation, die alle pflegerischen Maßnahmen beeinflussen, gehören insbesondere:
- Durch die eingeschränkte Bewußtseinslage der Patienten ist die Kontaktaufnahme und eindeutige Kommunikation sehr erschwert und es fehlt die Möglichkeit zur
Abwehr unerwünschter Handlungen.
- Das Leben der Betroffenen ist durch Behinderungen und Beeinträchtigungen bestimmt, für die spezielle Unterstützuung erforderlich ist.
Daraus erwachsen spezielle Anforderungen an alle pflegerischen Maßnahmen. Dazu gehören vor allem:
- Kommunikation über ungewohnte Wege, z.B. Körperkontakt und Berührung
- Beobachtung der Befindlichkeit anhand körperlicher Parameter wie Schwitzen, Frieren oder Änderungen des Muskeltonus
- Ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Einbezug der persönlichen Biographie des Patienten
- Aktivierende Pflege sowie gewissenhafte Prophylaxe zur Vermeidung von Spätschäden und Komplikationen
- Integration der Angehörigen in die Versorgung, soweit diese dazu bereit sind
Der Bundesverband steht mit Fachleuten für Beratungen telefonisch und per email zur Verfügung. Wir führen darüber hinaus
bundesweit Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen durch, wo Fachleute auch in direktem Gespräch zur Verfügung stehen.
In Workshops für pflegende Angehörige kann das eigene pflegerische Handeln geübt, verbessert und erlernt werden. Auch Angehörige, deren Betroffene in einer Einrichtung leben,
können mit dem erworbenen Wissen das Vorgehen in der Einrichtung besser beurteilen und aktiv unterstützen.
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